Beschreibung der Inselhöhlen

 

Im Folgenden wird jede der 14 Brandungshöhlen genauer beschrieben, einschließlich der Koordinatenangabe zur Auffindung des Einganges. Diese Koordinaten wurden mit Hilfe eines 12 Kanal GPS Empfängers ermittelt. Die Genauigkeit liegt zwischen 5 bis 30 m.

 

 

 


Wesselk Nathuurn Gat. Kataster Nr. 1813/001

Weitere Namen: Westliches Nordhornloch
Lagewert Rechts: 3.426.382,000     Lagewert Hoch: 6.007.036,000    Lagewert Niveau: 6,000
Gesamtganglänge: 6,60 m    Höhendifferenz: 6,00m
tiefster Punkt: 6,0m ü NN und höchster Punkt: 12,00m ü NN

Bild 1: Höhlenplan: ArGeKH (Fricke und Keppler 2002)

Raumbeschreibung:
Man erreicht den ca. 6m hohen Eingang, indem man über eine Block- und Schutthalde hinwegsteigt, welche sich am Fuße der Steilwand befindet. Die Höhle orientiert sich an einer SSW streichenden Kluft und lässt sich knapp 10m weit verfolgen. Am Ende trifft sie auf einen Querkluft, die NW-SE streicht, um dann nach ca. 3 m auszukeilen. Die Sohle der Höhle ist mit Blockwerk bedeckt.

Bild 2: Eingang von Wesselk Nathuurn Gat (mit Blockwerk verstürzt), Katasternummer: 1813/001
Insel Helgoland, Nordküste
Aufnahme: S. Wielert, Arbeitsgemeinschaft für Karstkunde Harz e.V., 16.02.2002

 

 

 

 

Ooselk Nathuurn Gat. Kataster Nr. 1813/002

Weitere Namen: Östliches Nordhornloch
Lagewert Rechts: 3.426.394,000     Lagewert Hoch: 6.007.007,000    Lagewert Niveau: 6,000
Gesamtganglänge: 5,10 m    Höhendifferenz: 5,00m
tiefster Punkt: 6,00 m ü NN und  höchster Punkt: 11,00m ü NN

Bild 3: Höhlenplan: ArGeKH (Fricke und Keppler 2002)

Raumbeschreibung:
Kleine, sich an Klüften orientierende Brandungshöhle mit fast exakter N-S Ausrichtung. Die Sohle dieser 5 m langen Höhle steigt leicht an. Der Eingangsbereich ist mit einem Vorgelagerten Haufen aus Block- und Schuttmassen geprägt. Die Höhle folgt dem Einfallen der Buntsandsteinschichten. Die Höhlensohle ist von kleinkörnigen Schuttmassen bedeckt.

Bild 4: Eingang von Ooselk Nathuurn Gat, Katasternummer: 1813/002
Insel Helgoland, Nordküste
Aufnahme: U. Fricke, Arbeitsgemeinschaft für Karstkunde Harz e.V., 16.02.2002

 

 

 

 

Gröön Hel. Kataster Nr. 1813/003

Weitere Namen:  Grüne Höhle
Lagewert Rechts: 3.426.467    Lagewert Hoch: 6.007.013  Lagewert Niveau: 5,00m ü NN
Gesamtganglänge: 13,20 m    Höhendifferenz: 4,30m
tiefster Punkt: 6,00m ü NN  und  höchster Punkt: 10,30m ü NN

Bild 5: Höhlenplan: ArGeKH (Fricke und Keppler 2002)

Raumbeschreibung:
Gröön Hel ist eine typische, breit angelegte Brandungshöhle. Die Höhlensohle ist mit grobem Blockwerk bedeckt. Der Hohlraum streicht in SE-Richtung. Am Ende keilt sie aus, nur ein kleiner Stummelast führt noch knapp 2m weiter.

Bild 6: Eingang von Gröön Hel, Katasternummer: 1813/003
Insel Helgoland, Nordküste
Aufnahme: U. Fricke, Arbeitsgemeinschaft für Karstkunde Harz e.V., 18.02.2002

 

 

 


Georg siin Koller. Kataster Nr. 1813/004

Weitere Namen: Georgs Keller
Lagewert Rechts: 3.426.500,000     Lagewert Hoch: 6.007.044,000    Lagewert Niveau: 6,000
Gesamtganglänge: 31,20 m    Höhendifferenz: 7,30m
tiefster Punkt: 6,00 m ü NN und höchster Punkt: 13,30 m ü NN

Bild 7: Höhlenplan: ArGeKH (Fricke und Keppler 2002)

Bild 8: Höhlenplan: ArGeKH (Fricke und Keppler 2002)

Raumbeschreibung:
Georg siin Koller ist die uns bekannte derzeitig größte Höhle auf der Insel Helgoland. Die Höhle liegt an der Nordküste der Insel. Das große Eingangsportal führt in einen geräumigen gangartigen Raum, der sich elipsenförmig nach ca. 12m an der SE-Wange ansetzend, erweitert. In diesem elipsenförmigen Raum hat die Meeresbrandung den Hohlraum entlang einer breiten Schichtfuge angelegt, während die anderen Räume der Höhle durch Inkasions- und Erosionskräfte überprägt wurden. Man kann den Höhlengang auf insgesamt gut 30m Länge verfolgen. Teilweise liegen große, aus dem Firstbereich herunter gebrochene Felsbrocken auf der Höhlensohle. Im hinteren Drittel der Höhle muss man über einen großen Schuttkegel hinwegsteigen, um in die anschließenden, jedoch deutlich flacheren Räume zu gelangen. Am Ende verliert sich der Gang in einer flachen Schichtfuge. An einigen Stellen kann man interessante Riffelmarken auf den Buntsandsteinblöcken sehen.

Bild 9: Eingang von Georg siin Koller, Katasternummer: 1813/004
Insel Helgoland, Nordküste
Aufnahme: U. Fricke, Arbeitsgemeinschaft für Karstkunde Harz e.V., 16.02.2002

Bild 10 + 11: Innenaufnahmen von Georg siin Koller, Katasternummer: 1813/004
Insel Helgoland, Nordküste
Aufnahmen: U. Fricke, Arbeitsgemeinschaft für Karstkunde Harz e.V., 16.02.2002

Bild 12: Innenaufnahmen von Georg siin Koller, Katasternummer: 1813/004
Insel Helgoland, Nordküste
Aufnahmen: U. Fricke, Arbeitsgemeinschaft für Karstkunde Harz e.V., 16.02.2002
     
Bild 13 + 14: Innenaufnahmen von Georg siin Koller, Katasternummer: 1813/004
Insel Helgoland, Nordküste
Aufnahmen: U. Fricke, Arbeitsgemeinschaft für Karstkunde Harz e.V., 16.02.2002
Hier finden sich interessante Riffelmarken auf den Sandsteinblöcken in der Höhle.

 

 

 


Grot Gat unne Spitsk van Peetersen siin Hörn. Kataster Nr. 1813/005

Weitere Namen: Grosses Loch an der Spitze von Petersens Horn
Lagewert Rechts: 3.426.636,000     Lagewert Hoch: 6.006.986,000    Lagewert Niveau: 6,000
Gesamtganglänge: 6,70m     Höhendifferenz: 6,30m
tiefster Punkt: 6,00 m ü NN  und  höchster Punkt: 12,30 m ü NN

Bild 15: Höhlenplan: ArGeKH (Fricke und Keppler 2002)

Raumbeschreibung:
Bei dieser Halbhöhle an der Nordküste Helgolands muss man schon genau hinsehen, wenn man dieses Objekt als Höhle erkennen will. Es handelt sich eventuell um den Rest einer einstmals größeren Brandungshöhle, oder um eine erst neu entstehende Brandungshöhle. Entlang einer SSW streichenden Kluft ist eine etwa über 6 m tiefe Hohlform vom Meer und von anderen erosiven Kräften, vor allem durch Frostsprengung, in den Buntsandsteinfelsen geformt worden.

Bild 16 + 17: Eingang von Groot Gat bi Peetersen siin Hörn, Katasternummer: 1813/005
Insel Helgoland, Nordküste
Aufnahmen: U. Fricke, Arbeitsgemeinschaft für Karstkunde Harz e.V., 16.02.2002

 

 

 

 

Hel bi de Brunsche Rest. Kataster Nr. 1813/006

Weitere Namen: Höhle beim Brunschen Fels
Lagewert Rechts: 3.427.015,000     Lagewert Hoch: 6.006.206,000    Lagewert Niveau: 6,000
Gesamtganglänge: 18,70 m    Höhendifferenz: 6,50m
tiefster Punkt: 6,00 m ü NN und  höchster Punkt: 12,50 m ü NN

Bild 18: Höhlenplan: ArGeKH (Fricke und Keppler 2002)

Raumbeschreibung:
Diese Höhle, an der Westküste der Insel gelegen, ist wiederum gangartig angelegt und streicht in NNE-Richtung entlang einer deutlich zu erkennenden Kluft an der Westküste Helgolands. Im vorderen Teil enthält die Höhle künstliche Einbauten, so als ob sie manchmal als Unterschlupf gedient hat. Dem Höhleneingang ist eine große Verwitterungsschutthalde vorgelagert. Es hat dem Anschein, dass in einigen Teilen die Höhle künstlich erweitert worden ist, zumindest sind künstliche Schuttbarrieren eingebaut worden. Die Höhle endet unvermittelt, lediglich eine kleiner Stummelast führt noch knapp 1m weiter.

Bild 19 + 20: Eingänge von Hel bi de Brunsche Rest (Kat.-Nr: 1813/006), links der Person im Bild und von Flak Gat (Kat.-Nr.: 1813/008), rechts der Person im Bild (jeweils leicht verdeckt durch die vorgelagerten Verwitterungsschutthalden)
Insel Helgoland, Westküste
Aufnahmen: U. Fricke, Arbeitsgemeinschaft für Karstkunde Harz e.V., 17.02.2002

Bild 21: Eingang von Hel bi de Brunsche Rest, Kat.-Nr.: 1813/006
Insel Helgoland, Westküste
Aufnahme: S. Wielert, ArGe KH e.V., 16.02.2002

Bild 22 + 23: Inneres von Hel bi de Brunsche Rest, Katasternummer: 1813/006
Insel Helgoland, Westküste
Aufnahmen: U. Fricke, Arbeitsgemeinschaft für Karstkunde Harz e.V., 17.02.2002

 

 

 


Blokhörn Hel. Kataster Nr. 1813/007

Weitere Namen: Blockhornhöhle
Lagewert Rechts: 3.426.953,000     Lagewert Hoch: 6.006.265,000    Lagewert Niveau: 6,000
Gesamtganglänge: 11,10 m    Höhendifferenz: 3,20m
tiefster Punkt: 6,00 m ü NN und  höchster Punkt: 9,20 m ü NN

Bild 24: Höhlenplan: ArGeKH (Fricke und Keppler 2002)

Raumbeschreibung:
Durch den geräumigen Eingang an der Westküste, gelangt man in eine 6m lange, leicht abfallende Höhle, deren Firste sich zum Höhlenende hin immer weiter herunter neigt. Die Höhlensohle ist mit grobem Blockwerk bedeckt. Im Inneren der Höhle fand sich eine Ritzzeichnung, die einen Fisch darstellt. Hierbei handelt es sich aber vermutlich um eine neuzeitliche Ritzzeichnung.

Bild 25: Eingang von Blokhörn Hel, Katasternummer: 1813/007
Insel Helgoland, Westküste
Aufnahmen: S. Wielert, Arbeitsgemeinschaft für Karstkunde Harz e.V., 16.02.2002

Bild 26 + 27: Eingang von Blokhörn Hel, Katasternummer: 1813/007
Insel Helgoland, Westküste
Aufnahmen: U. Fricke, Arbeitsgemeinschaft für Karstkunde Harz e.V., 17.02.2002

Bild 28 + 29: Inneres von Blokhörn Hel, Katasternummer: 1813/007
Insel Helgoland, Westküste
Aufnahmen: U. Fricke, Arbeitsgemeinschaft für Karstkunde Harz e.V., 17.02.2002
Bild rechts: Eingeritzter Fisch.

 

 

 



Flak Gat. Kataster Nr. 1813/008

Weitere Namen: Flaches Loch
Lagewert Rechts: 3.427.026,000     Lagewert Hoch: 6.006.221,000    Lagewert Niveau: 6,000
Gesamtganglänge: 5,30 m    Höhendifferenz: 2,00m
tiefster Punkt: 6,00 m ü NN und  höchster Punkt: 8,00 m ü NN

Bild 30: Höhlenplan: ArGeKH (Fricke und Keppler 2002)

Raumbeschreibung:
Kleine, an der Weststeilküste liegende Brandungshöhle von ca. 5m Länge. Die Sohle dieser Höhle wird von einer leicht einfallenden Schutthalde überdeckt. Am Ende, der in NE-Richtung streichenden Höhle verengt sich der flache Gang und wird zu einem Schluf. Am Ende keilt die Höhle gänzlich aus. Das Höhlenprofil ist kastenförmig und deutet auf starke Inkasionskräfte hin.

Bild 31: Eingang von Flak Gat, Katasternummer: 1813/008
Insel Helgoland, Westküste

 

 

 


Mos Gat. Kataster Nr. 1813/009

Weitere Namen: Moosloch
Lagewert Rechts: 3.426.586,000     Lagewert Hoch: 6.006.984,000    Lagewert Niveau: 6,000
Gesamtganglänge: 5,00m     Höhendifferenz: 3,50m
tiefster Punkt: 6,00 m ü NN und  höchster Punkt: 9,50 m ü NN

Bild 32: Höhlenplan: ArGeKH (Fricke und Keppler 2002)

Raumbeschreibung:
Das Moos Gat ist nur noch ein Höhlenrest einer einstmals größeren Brandungshöhle. Der Eingangsbereich ist sehr stark verbrochen. Hierdurch ist die Höhle ständigen Veränderungen unterlegen. An der SE-Flanke finden sich zwei kurze Stummelgänge von einmal 2m und einmal 3m Länge.

Bild 33: Eingang von Moos Gat, Katasternummer: 1813/009
Insel Helgoland, Nordküste
Aufnahme: U. Fricke, Arbeitsgemeinschaft für Karstkunde Harz e.V. 16.02.2002

 

 

 

 

Letje Gat unne Spitsk van Peetersen siin Hörn. Kataster Nr. 1813/010

Weitere Namen: Kleines Loch an der Spitze von Petersen Horn
Lagewert Rechts: 3.426.621,000     Lagewert Hoch: 6.007.004,000    Lagewert Niveau: 6,000
Gesamtganglänge: 4,40 m    Höhendifferenz: 7,80m
tiefster Punkt: 6,00 m ü NN und  höchster Punkt: 13,80 m ü NN

Bild 34: Höhlenplan: ArGeKH (Fricke und Keppler 2002)

Raumbeschreibung:
Das Letje Gat unne Soitsk van Peetersen siin Hörn ist wiederum eine kaum als Höhle zu bezeichnende Brandungshohlform. Mit Sicherheit hat hier auch die Frostsprengung bei der Hohlraumerweiterung einen maßgeblichen Anteil gehabt. Dieser Prozess dauert darüber hinaus auch heute noch an. Die Höhle folgt einer Südwärts streichenden Kluft. Die Sohle ist treppenförmig, aufsteigend angelegt. Im Eingangsbereich oder besser Traufbereich genannt, ist die Sohle mit Buntsandsteinblockwerk überdeckt.

Bild 35: Eingang von Letj Gat unne Spitsk van Peetersen siin Hörn, Katasternummer: 1813/010
Insel Helgoland, Nordküste
Aufnahmen: U. Fricke, Arbeitsgemeinschaft für Karstkunde Harz e.V., 16.02.2002

Bild 36: Eingang von Letj Gat unne Spitsk van Peetersen siin Hörn, Katasternummer: 1813/010
Insel Helgoland, Nordküste
Aufnahmen: U. Fricke, Arbeitsgemeinschaft für Karstkunde Harz e.V., 16.02.2002

 

 

 

 


Norlek Strunn Gat. Kataster Nr. 1813/011

Weitere Namen: Nordstrandloch
Lagewert Rechts: 3.426.706,000     Lagewert Hoch: 6.006.954,000    Lagewert Niveau: 6,000
Gesamtganglänge: 5,0m     Höhendifferenz: 8,20m
tiefster Punkt: 6,00 m ü NN  und  höchster Punkt: 14,20 m ü NN

Bild 37: Höhlenplan: ArGeKH (Fricke und Keppler 2002)

Raumbeschreibung:
An der Weststeilküste gelegene Brandungs-Halbhöhle. Am Ende der Halbhöhle führt eine enge, unbefahrbare Kluft noch knapp 3m in SE-Richtung streichend weiter in den Fels hinein. Die Höhlensohle ist leicht ansteigend und hat eine 0,5m hohe Stufe am Höhlenende. Die Höhlensohle ist geprägt von einer tiefen Kluft, die fast vollständig mit Blockwerk aufgefüllt ist. Dort wo die Kluft weiter in den Berg hineinführt, befindet sich ein grünes Buntsandsteinband.

Bild 38: Eingang von Norlek Strunn Gat, Katasternummer: 1813/011
Insel Helgoland, Nordküste.
Aufnahme: U. Fricke, Arbeitsgemeinschaft für Karstkunde Harz e.V., 16.02.2002

 

 

 

 


Siderst Hörn Gat. Kataster Nr. 1813/012

Weitere Namen: Südliches-Horn-Loch
Lagewert Rechts: 3.426.945,000     Lagewert Hoch: 6.006.378,000    Lagewert Niveau: 6,000
Gesamtganglänge: 5 m    Höhendifferenz: 20m
tiefster Punkt: 6,00 m ü NN und  höchster Punkt: 26 m ü NN

Bild 39: Höhlenplan: ArGeKH (Fricke und Keppler 2002)

Raumbeschreibung:
Halbhöhle an der Weststeilküste. Die Höhe beträgt knapp 20m an der Traufe. Die Hohlform ragt jedoch nur 5m in den Buntsandsteinfelsen hinein. Die Sohle ist von einigen größeren Blöcken bedeckt. Ansonsten ist dieses Objekt auf dem ersten Blick kaum als Höhle zu erkennen.

Bild 40
: Eingang von Siderst Hörn Gat, Katasternummer: 1813/012
Insel Helgoland, Westküste
Aufnahme: U. Fricke, Arbeitsgemeinschaft für Karstkunde Harz e.V., 17.02.2002

Bild 41: Eingang von Siderst Hörn Gat, Katasternummer: 1813/012
Insel Helgoland, Westküste
Aufnahme: S. Wielert, Arbeitsgemeinschaft für Karstkunde Harz e.V., 17.02.2002

 

 

 

 


Norlek Nathuurn Gat. Kataster Nr. 1813/013

Weitere Namen: keine bekannt
Lagewert Rechts: 3.426.366,000     Lagewert Hoch: 6.007.007,000    Lagewert Niveau: 4,000
Gesamtganglänge: 9,00 m    Höhendifferenz: 0,20m
tiefster Punkt: 4,00 m ü NN  und  höchster Punkt: 4,20 m ü NN
Punkt: 6,00 m ü NN  und  höchster Punkt: 14,20 m ü NN

Bild 42: Höhlenplan: ArGeKH (Fricke und Keppler 2002)

Bild 43: Eingänge von Norlek Nathuurn Gat (Kat.-Nr.: 1813/013), links und von Flak Nathuurn Gat (Kat.-Nr.: 1813/014), rechts
Insel Helgoland, Nordspitze
Aufnahmen: U. Fricke, Arbeitsgemeinschaft für Karstkunde Harz e.V., 17.02.2002

Raumbeschreibung:
Durch den sehr engen und flachen Eingang gelangt man in einen 3m langen flachen Gang. Dieser Gang knickt dann in exakt westlicher Richtung ab, ohne seine Höhe wesentlich zu ändern. Lediglich in der Breite nimmt der Gang ein wenig ab. Die Sohle dieses Schluf ist mit Bruchschutt bedeckt. An der Abzweigung keilen mehrere kleine Klüfte aus. Die Höhle ist durch die Meeresbrandung erosiv an einer Kluft und auf Höhe einer Schichtfuge angelegt worden. Die Kluft lässt sich auf der gesamten Höhlenlänge gut an der Firste verfolgen. Das Höhlenende ist nach 9m Länge verstürzt.

Bild 44 + 45: Inneres von Norlek Nathuurn Gat, Katasternummer: 1813/013
Insel Helgoland, Nordspitze. Aufnahme: U. Fricke, Arbeitsgemeinschaft für Karstkunde Harz e.V., 16.02.2002. Vermessungsarbeiten in der Höhle.

 

 

 

 


Flak Nathuurn Gat. Kataster Nr. 1813/014

Weitere Namen: keine bekannt
Lagewert Rechts: 3.426.337,000     Lagewert Hoch: 6.007.018,000    Lagewert Niveau: 3,000
Gesamtganglänge: 10,00 m    Höhendifferenz: 0,50m
tiefster Punkt: 3,00 m ü NN und  höchster Punkt: 3,50 m ü NN

Bild 46: Höhlenplan: ArGeKH (Fricke und Keppler 2002)

Raumbeschreibung:
Flak Nathuurn Gat ist die am nördlichsten gelegene Höhle Deutschlands. Sie liegt an der Nordsteilwand auf der nördlichsten Spitze der Insel Helgoland, nur 3m über dem Felswatt. Die Höhle ist trockenen Fußes nur bei Ebbe erreichbar. Es handelt sich um eine typische Brandungshöhle. Der weiche Buntsandsteinfelsen wurde hier durch die Brandung in Höhe einer Schichtfuge heraus gewaschen und es bildete sich eine Erosionshöhle. Es fanden sich zum Zeitpunkt der Untersuchung keine Gesteinsbrocken in der Höhle. Die Sohle und die Firste bestehen aus sauber gewaschenem Buntsandsteinfelsen.

Bild 47: Eingang von Flak Nathuurn Gat, Katasternummer: 1813/014
Insel Helgoland, Nordspitze
Aufnahme: S. Wielert, Arbeitsgemeinschaft für Karstkunde Harz e.V., 16.02.2002

Autorenanschrift:

Uwe Fricke

Amtswiese 17

38667 Bad Harzburg

E-mail: frickespel(at)aol.com

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